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‘Reisen’ Category

  1. Nordseeflug 2015

    August 23, 2015 by Joachim

    helgolandLetzte Woche bin ich mit meinen drei Großen an die Nordsee geflogen. Hier ein kleiner Bericht:

    Tag 1

    Gestartet sind wir in Herzogenaurach (EDQH) und zunächst nach Kassel-Calden geflogen. Für unsere 172er ein natürlich völlig überdimensionierter Platz, dank Gutscheinheft aber mit kostenloser Landung. Nach einer Mittagspause sind wir dann weiter nach Wilhelmshafen und wurden dort von Freunden abgeholt, bei denen wir dann den Nachmittag und Abend genießen konnten.

    Tag 2

    In der Früh sind wir zunächst nach Leer-Papenburg geflogen und haben die Maschine vollgetankt, da es auf den meisten Inseln keinen oder nur sporadisch Sprit gibt! Weiter ging es über die Mündung der Ems in die Nordsee über Emden, dann Borkum und Landung auf Juist. Dort haben wir den Nachmittag am Strand verbracht – das Wetter war windig, aber sehr warm und sonnig. Nach dem Baden und einem Kaffee stiegen wir dann noch für einen kurzen Flug auf, vorbei an Norderney und  Baltrum zur Landung auf Langeoog. Hier hatten wir ein Hotel mit Wellnessbereich gebucht, welchen wir noch ausgiebig nutzten. Nach einer Pizza ging es zum Sonnenuntergang noch zum Wasserturm von Langeoog.

    Tag 3

    Zunächst machten wir nur einen kleinen Inselhüpfer rüber nach Wangerooge. Dort bereiteten wir uns dann auf die Hochsee vor (Schwimmwesten anlegen) und machten uns auf nach Helgoland. Bei traumhaften Bedingungen dauerte es nicht allzu lange, bis sich die Insel in der Ferne ausmachen ließ. Vor der Landung gönnten wir uns noch eine Fotorunde um Helgoland und die Düne. Die Landung war begleitet von böigem Seitenwind aber mit einer Cessna kein Problem. Nach der Landung sind wir dann gleich Richtung Fähre und rüber zur Hauptinsel, wo wir den Klippenrandweg abspazierten und dabei die tollen Eindrücke genossen. Danach zurück mit der Fähre und zum Strand, der schon 50m nach unserem Fliegerparkplatz begann – einfach genial. Am Abend dann das Zelt aufgebaut und noch schön Essen gegangen.

    Tag 4

    Geweckt wurden wir vom Donnern eines morgendlichen Gewitters, was erst mal unsere Pläne von einem frühen Start Richtung Sylt zunichte machte. Also alles etwas gemütlicher angegangen und da sich das Wetter schnell besserte, wollten wir noch vor der Mittagspause (ab 12.00 Uhr Local) des Flugplatzes starten. Bis dann alles verstaut war und wir bereit zu starten, blieb uns auch nur noch eine viertel Stunde zu besagter Pause. Über dem Meer waren die Sichten durch die Reste des Gewitters nicht so genial wie gestern, aber für VFR völlig ok. Über Amrum erreichten wir schließlich den Südzipfel von Sylt, wo wir vom Controller schnurstracks über Whiskey zur 06 geschickt wurden. Im Landeanflug konnten wir schon mal einen Blick auf unseren heutigen Campingplatz werfen. Am Flughafen hatte ein Freund, der mit seiner Familie im Urlaub war seinen VW-Bus für uns deponiert und uns per Handy auf eine wunderschöne Düne gelockt, wo sie bereits auf uns warteten. Dort haben wir dann einen schönen Tag am Meer verbracht, gekrönt von einem leckeren Fischessen. Kurz vor Sonnenuntergang dann noch das Zelt aufgebaut.

    Tag 5

    Heute sollte unser Heimreisetag sein – leider hatte das Wetter (wie gemeldet) umgeschlagen. In der Nacht hatte es viel geregnet, die Sichten waren bescheiden, die Wolken tief und weitere Regengebiete im Anmarsch. So harrten wir einige Zeit am Flughafen Sylt aus, bis ein Überflug nach St. Peter Ording möglich war. Die Sichten über dem Meer waren alles andere als toll und die Grenze zwischen Meer und Horizont nicht erkennbar. So war dann St. Peter Ording auch unser finaler Stopp für diesen Tag – der Rest von Deutschland war für VFR dicht. Entschädigt hat uns ein tolles Luxushotel, das die Taxifahrerin spontan für uns ausgecheckt hat.

    Tag 6

    Keine echte Wetterbesserung in Sicht … lange warteten wir und planten schließlich eine Route über Deutschlands Osten. So sind wir dann nördlich Hamburg vorbei zur Lübecker Bucht an der Ostsee geflogen und dann nach Magdeburg City. Weiter sollten wir an diesem Tag leider nicht mehr kommen – das Gebiet rund um Fichtelgebirge und Thüringer Wald war für VFR schlicht geschlossen. Also wieder ins Hotel.

    Nachdem sich keine Wetterbesserung einstellte beschloss ich mit den Kids mit dem Zug heimzufahren und die Maschine später abzuholen. Das war die richtige Entscheidung, sonst hätten wir noch viel Zeit mit Warten verbracht 😉

    Einige Bilder finden sich hier in der Bildergalerie (die Bilder sind mit Texten versehen – auf das Infosymbol (i) klicken).


  2. Impressionen Alpenflug „Goldener Oktober“ 2014

    Oktober 19, 2014 by Joachim

    Gestern unternahm ich mit Super-Mitfliegern bei gigantischem Kaiserwetter einen traumhaften Alpenflug.

    Hier ein paar Impressionen:

    alpenflug


  3. Alpenflug „Goldener Oktober“ – Mitflieger gesucht!

    September 21, 2014 by Joachim

    Für dieses Jahr plane ich noch einen Alpenflug. Angedacht ist es, spontan an einem Samstag oder Sonntag im Oktober bei schönem Wetter loszulegen (je nach Wetterlage würde die Entscheidung 1-3 Tage zuvor fallen). Startplatz wäre Herzogenaurach (EDQH), eventuell Greding. Sehr gerne können sich weitere Maschinen anschließen und wir bilden eine Formation. Für meine Maschine biete ich Platz für 1-3 Mitflieger an, die Kosten werden geteilt (schätze so ca. 150-200 € / Person).

    Meine Planung sieht in etwa so aus:

    1. Flug: ca. 9.00 Uhr, Startplatz bis zu einem Platz nahe Füssen (z.B. Mindelheim, Bad Wörrishofen o.ä.), dort Kaffeepause

    2. Flug: Alpenflug: Einstieg Füssen, Schloß Neuschwanstein, Reutte, dann entweder die große Runde über das Lechtal und Landeck oder direkt rüber zur Zugspitze, Garmisch, Mittenwald, Walchensee, Sylvensteinsee, Achensee, Wörgl, Kufstein, Walchsee, Kössen, Chiemsee, Landung z.B. in Mühldorf oder Eggenfelden, dort Mittagessen

    3. Flug: zurück nach Hause

    Streckenplan Alpenflug (für größere Ansicht auf das Bild klicken):

    alpenflug_strecke

    Bei Interesse einfach bei mir melden! 

     


  4. „Ossi“-Tour 2014

    August 15, 2014 by Joachim

    Letztes Wochenende habe ich mit meinen drei Großen eine dreitägige Tour in den östlichen Teil unseres Landes unternommen (der Arbeitstitel „Ossi-Tour“ ist bitte durchaus als liebevoll zu interpretieren!). Unterwegs waren wir mit einer Socata TB10 und einem Zelt. Hier ein kurzer Bericht:

    deakc

    Tag 1:

    Los gings am Freitag morgen in Herzogenaurach (EDQH). Von hier flogen wir zunächst nach Auerbach (Vogtland, EDOA) zu einer kurzen Kaffeepause. Danach machten wir uns weiter Richtung Osten auf, immer an der tschechischen Grenze entlang bis zum Elbsandsteingebirge. Dort bewunderten wir die große Burganlage Königsstein, die bekannte Brücke am früheren SED Tagungszentrum (heute ein Hotel) und die nadelartigen Felsformationen.

    Die nächste Landung erfolgte in Kamenz (EDCM) wo wir uns ein Schnitzel zum Mittagessen gönnten. Der letzte Flug für heute war nur noch ein Katzensprung hinauf nach Spremberg-Welzow (EDCY), wobei wir natürlich ausführlich über den Braunkohletagebau-Stätten kreisten und uns unter anderem das längste / größte Fahrzeug der Welt ansahen: Die Förderbrücke F60. In seinen Dimensionen nicht kleiner ist der Flugplatz, eine ehemalige Basis der Russen, über 2000m Landebahn und ein endloses Areal, das wir in der Nacht ganz für uns haben sollten.

    Zunächst bauten wir unser Zelt auf und wanderten dann nach Welzow, wo wir uns im urigen Freibad erfrischten. Die spielen dort tatsächlich den Sandmann zum Badeschluss und alle Kinder gehen sofort brav nach Hause. Bei Sonnenuntergang genossen wir unser Abendmahl und spielten noch etwas Fußball.

    Tag 2:

    Am zweiten Tag starteten wir über den Lausitzring hinüber zur Elbe, der wir bis Dessau (EDAD) folgten. Nach einer Landung bei 25kt Wind machten wir uns gleich auf in den Tierpark, der für seine Größe erstaunlich viel zu bieten hatte und somit den Großteil unseres Tages füllte. Am Abend setzten wir noch über nach Jena-Schöngleina (EDBJ), der für Camper ein kleines Paradies bietet: Spielplatz, Schwimmen im Löschwasserbecken (ausgebaut wie ein Schwimmbad!), Duschen und beste Lage für die Zelte.

    Tag 3:

    Das Wetter war nicht mehr ganz so stabil – wir verzichteten auf den Ausflug nach Jena. So machten wir uns auf zum Heimflug über den Thüringer Wald und ließen uns von der großen Hohenwarthe-Talsperre beeindrucken. Wieder in Herzogenaurach angekommen kehrten wir bei unserem Lieblings-Italiener Paolo ein und fanden damit einen würdigen Abschluss unserer „Ossi-Tour“.

    Hier gibts noch eine kleine Galerie zur Tour.